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Testbericht Yamaha NMAX


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12 Wochen nach meiner Ausbildung für den Code B111 war es endlich so weit.
An einem herrlichen Morgen im Mai durfte ich die NMAX aus dem Yamaha Zentrum im schönen Biedermannsdorf entführen bzw. aus dem nicht ganz so schönen Betriebsgebiet gleich daneben. Kurz noch ein paar Formulare ausgefüllt, den Schlüssel in der Hand und aufgestiegen.

Als langjähriger 50ccm Fahrer merkte ich es sofort: Irrtum, Paul. Dieser Roller ist nicht vergleichbar mit dem was du kennst. Das erste Mal Gas geben und man fühlt sich nicht mehr wie der 16-jähriger, pickelgesichtige Teenager der sich ganz rechts an der Seitelinie klebend vor LKWs fürchtet. An alle Teenager an dieser Stelle: Alles wird gut. Spätestens wenn man das erste mal auf einem stärkeren Bike sitzt!

Scherz beiseite. Die Beschleunigung ist nicht zu unterschätzen. Und die erste Kurve nach der Yamaha Halle auch nicht. 200 Meter nach dem Start schon wieder fast vorbei. Nach kurzer Eingewöhnungsphase begann der Spaß. Im ersten Kreisverkehr Richtung Wien gleich noch zwei Ehrenrunden gedreht. In der letzten 100er Zone vor der Stadt schnell die angegebene Höchstgeschwindigkeit getestet und übertroffen.

Mit Vollvisierhelm ausgestattet eignet sich die NMAX perfekt auch für zügige Fahrten außerhalb der Stadt. Beim Wiener Ortschild angekommen veränderte sich das Straßenbild sofort zu langsamen Kolonnenverkehr. Hier spielt die NMAX ihre großen Vorteile aus.
Neben der tollen Bodenhaftung schlängelt sich der Roller dank der schmalen Bauweise leichtfüßig durch die Autokolonnen.




Einziges Manko sind die ein bisschen klein geratenen Rückspiegel die von Zeit zu Zeit einen kurzen Schulterblick nötig machen. Gleich im Zentrum den ersten Mitfahrer aufgegabelt und weiter zum nächsten Supermarkt. Dank der U-förmigen Halteschiene und er ausklappbaren Fußrasten auch durchaus gemütlich für den Beifahrer. Nach langjähriger Hipsterjutesackerlschlepperei kam mir der geräumiger Kofferaum gerade recht. Bei dem Volumen finden schon einige Fertigpizzen ihren Platz. Wer kein italienisches Essen mag, packt einfach seinen Helm hinein.

Fazit: Die NMAX ist nicht nur fahrtechnisch eine sichere Sache, sondern macht vor allem riesigen Spaß. Wer's nicht glaubt, soll's selbst probieren. Fürs Einkaufen oder nur schnell auf einen Cafe. Auch Nachtfahrten sind durch die verblüffend guten Scheinwerfer auch kein Problem. Viel schneller und leichter wird man im städtischen Verkehr nicht vorankommen.

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